Radlerherberge Bach mit Radlern

Wir über uns

Familie Auchter heißt Sie willkommen
Die Radlerherberge ist ein Familienbetrieb, der von uns liebevoll restauriert und renoviert wurde. Wir wollen unseren Gästen gemütliche und erholsame Gästezimmer und eine Ferienwohnung anbieten. Unser Wunsch als Herberts-Gastgeber ist, dass sie sich ein paar Stunden oder auch einige Tage bei uns wohlfühlen, den Alltag zurücklassen und unser Haus sowie die einzigartig schöne Umgebung genießen können. Gerne geben wir Ihnen Tipps zur Region oder Adressen zum Einkauf regionaler Produkte.

Wir freuen uns, auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt, natürlich nicht nur über Radler, sondern über alle Gäste, die eine Nacht oder ein paar Tage bei uns verbringen möchten.

Neben der Radlerherberge betrieben wir noch eine kleine Landwirtschaft und sind Mitglied bei der AlbhofTour. Ein Projekt des LandFrauenverbandes Reutlingen, dass interessante Einblicke in einige Bauernhöfe in der Region bietet.

Die Geschichte der Radlerherberge

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1606 von Abt. Michael Müller als Siechenhaus des Klosters Zwiefalten gebaut, diente es lange Jahre als Armenhaus.

Zu der Zeit, als die heutige Radlerherberge als Armen- und Siechenhaus genutzt wurde, ging es in dem Gemäuer nicht so friedlich und gemütlich zu wie heute. Hier waren all jene untergebracht, die sich aufgrund ihres Alters oder infolge von Krankheit, Witwenschaft oder Schwachsinn nicht mehr selbst ernähren konnten.

Es war eine „Notgemeinschaft auf engstem Raum”. Alkoholiker, Mütter mit Kinderscharen und Greise lebten in verdreckten Räumlichkeiten und mit hungrigem Magen zusammen, und nicht selten gab es Mord und Totschlag. Von der Öffentlichkeit wurden sie zudem genau beobachtet, ob sie nicht doch zur Arbeit fähig waren oder sich unsittlich benahmen. So war es z. B. ledigen Müttern verboten, Liebhaber im Armenhaus zu empfangen.

Aus dem Armenhaus in Baach ist ein Vorfall überliefert, dass eine 80-jährige Armenhäuslerin sich aus Verzweiflung in die Ach stürzte, um zu ertrinken. Zu ihrem (Un-)Glück wurde sie von einem Kirchenpfleger gerettet und anschließend bestraft, da versuchter Selbstmord ein schwere Sünde war. Ihr Peiniger, ein anderer Insasse des Armenhauses, stritt zudem ab, sie gepiesackt zu haben.

Eine finstere Geschichte erzählt, dass die alte Frau wenig später dann doch unter ungeklärten Umständen gestorben ist und seit dieser Zeit immer wieder als Gespenst an der Aach auftaucht.

Vorbei sind die düsteren Zeiten in dem historischen Gebäude. Zu neuem Glanz renoviert und umgebaut freuen wir uns, heute Gäste aus ganz Europa begrüßen zu dürfen.

Mit viel Eigenleistung und Zuschüssen vom Landesdenkmalamt und dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum wurde das ehemalige Armenhaus in 4-jähriger Bauzeit grundlegend saniert und erneuert.

Unsere Hauskapelle

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Die Hauskapelle wurde dem hl. St. Urban geweiht (Papst in den Jahren 222 - 230 und Märtyrer. Enthauptet 230).

Von dem hl. Papst Urban stammt die wichtige Mahnung:
"Was die Gläubigen selbst dem Herrn opfern, darf nicht zu anderen Zwecken, sondern nur zu kirchlichen verwendet werden, für die christlichen Brüder oder für die Armen."

Kontakt

Radlerherberge
Zwiefalten-Baach

Roswitha Auchter
Talweg 12
Telefon: 07373/14 22
Telefax: 07373/91 56 99
info@radlerherberge.de

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